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SuSE Linux 9.0 auf einem Toshiba Satellite 2180 CDT


Hinweis:
Sämtliche Konfigurationsschritte sind als root durchzuführen.

Installation


Auf die eigentliche Installation werde ich hier nicht eingehen, da sie im SuSE Handbuch ausreichend beschrieben ist. Ich gehe hier nur auf die Besonderheiten bei diesem Notebook ein.

Damit von CD gebootet werden kann, muss die Boot-Reihenfolge im BIOS auf CDROM/FDD/HDD gestellt werden. Der PCMCIA-Controller sollte auf "PCIC Compatible" eingestellt werden. Beides kann nach der Installation wieder rückgängig gemacht werden.
Die Automatische Installation funktioniert nicht, sie bleibt bei der Hardwareerkennung hängen. Deshalb muss die manuelle Installation benutzt werden. Die Vorschläge, die von der Installationsroutine gemacht werden, sind vernünftig und können übernommen werden.

Hier läuft der SuSE-Standard-Kernel mit PCMCIA- und apm-Support (Powermanagement). Der eingebaute Mousepoint wird über /dev/psaux angesprochen.Die Konfiguration des eingebauten Modems ist bei der Installation nicht möglich. Dazu komme ich später. Als Zeitzone ist UTC auszuwählen.

Konfiguration


SaX2 erkennt die Grafikkarte (S3 Virge-Chipsatz) korrekt. Als Monitor muß LCD und als Modell ein Display mit 800x600 Bildpunkten ausgewählt werden. Die Farbtiefe beträgt 16 bit. Es wird der S3Virge X-Server verwendet. Die Soundkarte wird ebenfalls korrekt erkannt.

Kommen wir zu einem Problemkind unter Linux, namens "WIN-Modem". Dabei handelt es sich um kein echtes Modem. Die Funktionen, die normalerweise von den Modem-Chipsätzen übernommen werden, werden hier von Software bereitgestellt. Und diese Software gibt es meist nur für Windows. Aber es geht auch anders. Für Winmodems der Firma Lucent Technologies stehen auch für Linux diese Treiber bereit.
Das passende Kernelmodul ist im Lieferumfang enthalten. (LTModem 8.26a) und kann mittels Yast installiert werden. Die passenden Gerätedateien werden dabei angelegt. Nun kann das Modem mit Yast nach den eigenene Wünschen konfiguriert werden.

Nun muss noch PCMCIA konfiguriert werden, ohne diese Schritte bleibt Linux während des Ladens der PCMCIA-Unterstützung beim booten hängen. Wählen Sie in Yast System/Editor für /etc/sysconfig-Dateien. Dort wählen Sie links Hardware und PCMCIA aus. Setzen Sie PCMCIA_SYSTEM auf "external" und PCMCIA_PCIC auf "i82365" und Speichern Sie die Einstellungen ab. Nun kann auch die Änderung im Bios rückgängig gemacht werden.

Thanx


Ich danke Eckhard Rüggeberg (www.eckhardt-rueggeberg.de) für seine Beschreibung der Installation von Linux auf einem Toshiba Satellite 2210CDT. Mit deren Hilfe konnte ich einige meiner Probleme bei der Installation lösen. (z.B. WIN-Modem)

Noch fragen ? Anregungen ? Tips ? Email !


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