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TuxMobil - Linux on Laptops, Notebooks, PDAs and Mobile Phones

SuSE Linux 6.4 auf einem Toshiba Satellite 2180 CDT


Hinweis:
Es wird die textbasierte Installation beschrieben. Sämtliche Konfigurationsschritte sind als root durchzuführen. Es wird Kernel 2.2.14 und XFree 3.3.6 verwendet.

Installation


Auf die eigentliche Installation werde ich hier nicht eingehen, da sie im SuSE Handbuch ausreichend beschrieben ist. Ich gehe hier nur auf die Besonderheiten bei diesem Notebook ein.

Wenn Sie das PCMCIA Standardpaket von SuSE 6.4 verwenden, sollten Sie vor der Installation im BIOS die Einstellung für den PCMCIA-Controller auf "PCIC-compatible" stellen, sonst mukiert sich Linux beim booten, das Gerät sei besetzt, und lädt die PCMCIA-Module und den Cardmanager nicht. Bei neueren Distribiutionen oder wenn Sie das PCMCIA-Paket von hier herunterladen sollte das Problem nicht mehr auftreten.
Damit von CD gebootet werden kann, muss die Boot-Reihenfolge auf CDROM/FDD/HDD gestellt werden. Das kann nach der Installation wieder Rückgängig gemacht werden.

Als Kernel wählte ich den Kernel für Laptops mit PCMCIA- und apm-Support (Powermanagement) aus. Der eingebaute Mousepoint wird über /dev/psaux angesprochen. Auf die Konfiguration des eingebauten Modems sollte bei der Installation verzichtet werden. Dazu komme ich später. Als Zeitzone ist UTC auszuwählen.

Konfiguration


SaX erkennt die Grafikkarte (S3 Virge-Chipsatz) korrekt. Als Monitor muß LCD und als Modell ein Display mit 800x 600 Bildpunkten ausgewählt werden. Die Farbtiefe beträgt 16 bit. Es wird der SVGA X-Server verwendet. Der S3Virge-Server funktioniert nicht.

Die Soundkarte wird durch das einfügen der folgenden Zeilen ans Ende der Datei /etc/modules.conf in Betrieb genommen:

   alias snd-card-0 maestro
   options maestro use_pm=1
 

! HINWEIS:
Ich habe, wie oben bereits erwähnt, den Kernel mit APM-Support ausgewählt. Wenn man die Option use_pm=1 des maestro-Kernelmodules verwendet, sollte man sicherstellen, daß die Variable START_APMD (zu finden in Yast unter Administration des Systems/Konfigurationsdatei verändern) auf "no" gesetzt ist, da der Rechner bei mir sonst beim Booten im Akkubetrieb beim Laden des maestro-Modules hängen blieb. Die Powermanagement- Funktionen (Anzeige der Akkulaufzeit/des Ladestatus etc.) funktionieren trotzdem.

Kommen wir zu einem Problemkind unter Linux, namens "WIN-Modem". Dabei handelt es sich um kein echtes Modem. Die Funktionen, die normalerweise von den Modem-Chipsätzen übernommen werden, hier von Software bereitgestellt. Und diese Software gibt es meist nur für Windows. Aber es geht auch anders. Lucent Technologies stellt auch für Linux diese Software bereit.

Die Datei linux568.zip kann hier heruntergeladen werden. Entpacken Sie die Datei in einem Verzeichnis Ihrer Wahl und führen Sie das Script ltinstall aus. Dieses Script installiert das Kernelmodul und die Einstellungen für den Start des Modules. Allerdings werden die Einstellung in der Datei /etc/rc.d/rc.local gespeichert. Diese wird jedoch beim Start von Suse Linux nicht abgearbeitet, daher sind noch einige Anpassungen nötig. Benennen Sie die Datei etc/rc.d/rc.local in S04pre-serial um und verschieben Sie sie nach /etc/rc.d/rc2.d/. Öffnen Sie diese Datei mit einem Editor und fügen Sie am Anfang der Datei die Zeile alias char-major-62 ltmodem ein. Damit ist das Modem unter Runlevel 2 verfügbar.

Öffnen Sie anschliessend die Datei /etc/rc.config und suchen Sie die Zeichenkette modem. Geben Sie als Modem-Device /dev/ttyS14 an (MODEM="dev/ttyS14"). Speichern sie die Datei und booten Sie Linux neu. Achten Sie beim Hochfahren auf Fehlermeldungen beim Laden der Soundmodule und des Modem-Moduls.

Sonstiges


Mangels passender Geräte konnte ich die USB-Ports nicht testen.

Ein Fehler hat die beschriebene Konfiguration noch: Läuft der Rechner über Akku, kommt nur ein krächzen aus den Lautsprechern. Ob es nun an der Hardware oder an der Software (apmd oder Sound-Modul ?) liegt, muss ich noch rausfinden. Für Ideen bzw. Lösungen bin ich dankbar.

Downloads


linux568.zip Linux-Treiber für Lucent Win-Modems
modules.conf Ausschnitt meiner modules.conf mit den Einträgen für Sound, Win-Modem und Toshiba-Tools 1.9.10
kfan-1.0.tar.gz Tool zur Steuerung des Lüfters von Toshiba-Notebooks unter KDE 1.x (SRC)
toshutils-2.0.1.tar.gz Toshiba Utilities 2.0.1 für Linux (SRC) z. T. kommandozeilen-basiert
pcmcia.rpm Update für die Standard-SuSE 6.4 PCMCIA-Pakete
pcmcia_m.rpm Kernel-Module für PCMCIA-Karten

Thanx


Ich danke Eckhard Rüggeberg (www.eckhardt rueggeberg.de) für seine Beschreibung der Installation von Linux auf einem Toshiba Satellite 2210CDT. Mit deren Hilfe konnte ich einige meiner Probleme bei der Installation lösen. (z.B. WIN-Modem)

Noch fragen ? Anregungen ? Tips ? Email !


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