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SuSE Linux 7.3 auf einem Toshiba Satellite 2180 CDT


Hinweis:
Sämtliche Konfigurationsschritte sind als root durchzuführen. Es wird Kernel 2.4.10 und XFree 4.1.0 verwendet.

Installation


Auf die eigentliche Installation werde ich hier nicht eingehen, da sie im SuSE Handbuch ausreichend beschrieben ist. Ich gehe hier nur auf die Besonderheiten bei diesem Notebook ein.

Damit von CD gebootet werden kann, muss die Boot-Reihenfolge im BIOS auf CDROM/FDD/HDD gestellt werden. Das kann nach der Installation wieder rückgängig gemacht werden.

Hier läuft der SuSE-Standard-Kernel mit PCMCIA- und apm-Support (Powermanagement). Der eingebaute Mousepoint wird über /dev/psaux angesprochen. Auf die Konfiguration des eingebauten Modems sollte bei der Installation verzichtet werden. Dazu komme ich später. Als Zeitzone ist UTC auszuwählen.

Konfiguration


SaX2 erkennt die Grafikkarte (S3 Virge-Chipsatz) korrekt. Als Monitor muß LCD und als Modell ein Display mit 800x600 Bildpunkten ausgewählt werden. Die Farbtiefe beträgt 16 bit. Es wird der S3Virge X-Server verwendet.

Die Soundkarte wird durch das Einfügen der folgenden Zeilen ans Ende der Datei /etc/modules.conf in Betrieb genommen:

alias snd-card-0 maestro

Bitte nicht Yast2 verwenden. Die Soundkarte wird zwar korrekt erkannt, das ausgewälte Kernel-Modul friert den Rechner beim Zugriff auf das Sound-Gerät völlig ein. (Es blinkt nur noch die CAPS-LOCK LED an der Gerätevorderseite.)

Kommen wir zu einem Problemkind unter Linux, namens "WIN-Modem". Dabei handelt es sich um kein echtes Modem. Die Funktionen, die normalerweise von den Modem-Chipsätzen übernommen werden, werden hier von Software bereitgestellt. Und diese Software gibt es meist nur für Windows. Aber es geht auch anders. Für Winmodems der Firma Lucent Technologies stehen auch für Linux diese Treiber bereit.
Das Kernelmodul für den SuSE Kernel 2.4.10-4GB kann unter Download heruntergeladen werden (siehe auch themenverwandte Links). Installieren sie die Datei mittels rpm -ivh --nodeps Dateiname. Öffnen Sie anschliessend die Datei /etc/rc.config und suchen Sie die Zeichenkette modem. Geben Sie als Modem-Device /dev/ttyLT0 an (MODEM="dev/ttyLT0").

Speichern sie die Datei und booten Sie Linux neu. Achten Sie beim Hochfahren auf Fehlermeldungen beim Laden der Soundmodule und des Modem-Moduls.

Sonstiges


Ein Fehler hat die beschriebene Konfiguration noch:
Läuft der Rechner über Akku, kommt nur ein krächzen aus den Lautsprechern. Für Ideen bzw. Lösungen bin ich dankbar.

Downloads


toshutils-2.0.1.tar.gz Toshiba Utilities 2.0.1 für Linux (SRC) z. T. kommandozeilen-basiert
toshutils-2.0.1-1.i386.rpm Toshiba Utilities 2.0.1 für Linux vorkompiliert für SuSE Linux 7.3
ltmodem-kv_2.4.10_4GB-6.00b4-1.i386.rpm Linux-Treiber für Lucent Win-Modems (SuSE-Kernel 2.4.10-4GB)
modules.conf Ausschnitt meiner modules.conf mit den Einträgen für Sound und Win-Modem

Thanx


Ich danke Eckhard Rüggeberg (www.eckhardt-rueggeberg.de) für seine Beschreibung der Installation von Linux auf einem Toshiba Satellite 2210CDT. Mit deren Hilfe konnte ich einige meiner Probleme bei der Installation lösen. (z.B. WIN-Modem)

Noch fragen ? Anregungen ? Tips ? Email !


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